Grafik
Behandlungsschwerpunkt/Krankheit:

Leistenhernien/Leistenbruch


Zugehöriger Fachbereich:
Praxis für Allgemeinchirurgie und Viszeralchirurgie


Beschreibung/Definition:
• Bei einem Leistenbruch handelt es sich um einen Bruch im engeren Sinne – wie beim Knochenbruch, jedoch wölbt sich der „Bruchsack“ aus Bauchfell durch eine angeborene oder erworbene Schwachstelle in der Bauchwand vor, und kann unter Umständen auch Darmschlingen enthalten

Entstehung, Pathogenese, Risiken:
• Die Entstehung eines Leistenbruches ist multifaktoriell
• Aufgrund der vorhandenen o. g. Schwachstellen sowie einer allgemeinen Schwächung der Bauchdecke kommt es in Kombination mit einer länger andauernden oder auch kurzfristigen Druckerhöhung des Bauchinnenraumes zur Ausstülpung des Bauchfells ==> sichtbare Vorwölbung

Prophylaxe:
• Keine effiziente Prophylaxe möglich!!
• Beschwerdelinderung – auch bei „weicher Leiste“ – nur durch eine operative Korrektur, offene Verfahren oder heutzutage immer mehr laparoskopische, minimalinvasive Techniken

Symptome:

• Sichtbare, „klassische“ Vorwölbung im Leistenbereich – als sicherstes Zeichen
• Schmerzen im Leistenbereich bei Bauchdeckenanspannung (z. B. Aufrichten des Rumpfes aus der Rückenlage),
• Schmerzen beim „Bauch-Pressen“/Husten bis in den Hoden bzw. Schambein-bereich, ggf. mit Anprallphänomen bei der Untersuchung,
• Schmerzen in der Leistengegend, zunehmend, aber auch plötzlich nach Trauma – Heben und/oder Tragen schwerer Lasten – auftretend
• Der beg.„Leistenbruch“/die „weiche Leiste“ kann schon in sehr frühen Stadien auf Grund einer Nervenreizung Schmerzen verursachen

Diagnostik:
• Klinische, ärztliche – chirurgische – Untersuchung
• Typische Anamnese – Befragung nach einem „Trauma“
• Sonographie der Leiste

Behandlungsmöglichkeiten:
Operation: meist elektive chirurg. Therapie, bei Einklemmung Notfall-OP
offene Verfahren: Naht-Verfahren oder Netzimplantation Versus:
Laparoskopische, minimalinvasive Verfahren: Spannungsfreie Netzimplantation
• Keine konservativ sinnvollen Therapien vorhanden, nur bei Ausnahmefällen patientenspezifische Alternativen (z. B. bei nicht operationsfähigen Patienten)

Links zu weiterführenden Informationen:
Leistenhernien-Artikel aus Medizin für Manager, 2008


Darum sollten Sie zu uns kommen:
• modernste Operationstechniken, Ausbleiben von Komplikation/Rezidiv
• patientenorientierte Behandlung, u. a. kurze OP-Zeit; schnelle Erholungsphase; kleine, kaum sichtbare Narben; schnelle Schmerzfreiheit;
• schonende Narkose-Verfahren;
• hoher Klinikkomfort, modernste Einrichtung der Zimmer, PC-Anschluss,
etc.



PDF zum Dowonload         zurück

(281 KB)