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Behandlungsschwerpunkt/Krankheit:

Gallensteinleiden



Zugehöriger Fachbereich:
Praxis für Allgemeinchirurgie und Viszeralchirurgie


Beschreibung/Definition:
• Bei Gallensteinen handelt es sich um verfestigte körpereigene Bestandteile, z. B. Cholesterinsteine, Pigment-/Bilirubinsteine sowie Mischformen
• Sie können sich in der Gallenblase wie auch in den Gallengängen bilden

Entstehung, Pathogenese, Risiken:
• Gallensteine können sich durch ein Missverhältnis (sog. Dysbalance) verschiedener Bestandteile der Gallenflüssigkeit, also zu wenig vorhandene Gallensäure oder zu viel vorhandenes Cholesterin, ausbilden
• („Lange Zeit“) Vorhandene Gallensteine können eine Entzündung der Gallenblase hervorrufen (Cholezystitis), oder auch zu einer Verstopfung des Gallengangs führen (Choledocholithiasis); Gefahr von weiteren Komplikationen
• Risikofaktoren sind u. a. Übergewicht, Zuckerkrankheit, Lebererkrankungen, Östrogen-/Hormon-Therapie, in der Familie vererbt, Hypercholesterinämie

Prophylaxe:
• Vermeiden der Risikofaktoren, sonst keine spezielle Prophylaxe möglich
• Bei vorhandenen Gallensteinen ohne Symptome: „gesunde Ernährung“, also ballaststoffreich und fettarm, ggf. Gewichtsreduktion

Symptome:
• Viele Gallenstein-Patienten sind beschwerdefrei!!!
• Typische Beschwerden: krampfartige Schmerzen im Oberbauch rechts, sog. Gallenkoliken, ggf. mit Ausstrahlung in den Rücken-/Schulterbereich
• Ggf. Schmerzen im Oberbauch nach dem Essen, Übelkeit, Erbrechen
• Druck-/Völlegefühl im Oberbauch, Fettunverträglichkeit, Aufstoßen/Sodbrennen
==> häufig Symptome wie bei einer Magenerkrankung

Diagnostik:
• Gespräch mit Patient sowie ärztliche Untersuchung weisen den Weg
• Labor-/Blut-Untersuchung
• Ultraschalluntersuchung
• Manchmal notwendige Endoskopie und/oder Röntgen-Untersuchung

Behandlungsmöglichkeiten:
• Konservativ: siehe auch Prophylaxe
• Bei Koliken: zunächst Schmerzmittel sowie „entspannende“ Medikamente
• Jede symptomatische Gallenblase mit Steinen sollte operiert werden, denn es können neben Schmerzattacken auch andere Komplikationen eintreten, welche für den Patienten mit hohen Risiken verbunden sind
Operativ: minimal-invasiv mittels Schlüssellochtechnik, laparoskopische OP, mit niedrigem OP-Risiko, kaum Komplikationen, schnelle Rekonvaleszenz


Darum sollten Sie zu uns kommen:
• modernste Operationstechniken, Ausbleiben von Komplikation/Rezidiv
• patientenorientierte Behandlung, u. a. kurze OP-Zeit; schnelle Erholungsphase; kleine, kaum sichtbare Narben; schnelle Schmerzfreiheit;
• schonende Narkose-Verfahren;
• hoher Klinikkomfort, modernste Einrichtung der Zimmer, PC-Anschluss,
etc.



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