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Behandlungsschwerpunkt/Krankheit:

Dickdarm-Divertikel-Erkrankung


Zugehöriger Fachbereich:
Praxis für Allgemeinchirurgie und Viszeralchirurgie


Beschreibung/Definition:
• Dickdarm-Divertikel sind sackförmige Ausstülpungen der Darmwand

Entstehung, Pathogenese, Risiken:
• Durch Muskellücken in der Darmwand kommt es bei zunehmenden Lebensalter, bei erhöhtem Druck im Dickdarm sowie bei anlagebedingter Stoffwechselstörung zu Ausstülpungen, welche nur aus Schleimhautwand bestehen, die sog. Divertikel
• Häufig betroffen ist der „Krummdarm“, das sog. Sigma, ein S-förmiger Darmabschnitt im linken Unterbauch
• Ursache(n): balaststoffarme Kost, Bewegungsmangel, Übergewicht, Darmträgheit mit Verstopfung

Prophylaxe:
• Bei vorhandenen Divertikeln ohne Symptome: „gesunde Ernährung“, also schlakenreiche Kost und reichlich Trinken, ggf. Quellmittel; Gewichtsreduktion
• Allgemein: Vermeiden der o. g. Risiken/Ursachen

Symptome:
• Typische Schmerzen/Druckempfindlichkeit linker Unterbauch, Fieber
• Beschwerden treten nur bei ca. 30 % der Patienten auf, häufig dann jedoch mit Komplikationen verbunden, wie Abszessbildung, Divertikelruptur mit Austritt von Darminhalt, Fistel(n), Darmverschluß, Divertikelblutung

Diagnostik:
• Befragung sowie Untersuchung des Patienten ==> klassische Zeichen!!
• Labor-/Blutuntersuchung; Ultraschalluntersuchung
• Dickdarmspiegelung, Coloskopie
• Ggf. Röntgenuntersuchungen, CT Abdomen, Colon-Kontrasteinlauf

Behandlungsmöglichkeiten:
• Konservativ: bei bek. Divertikeln: Ernährungsumstellung
• Konservativ: bei akuter Entzündung/Divertikulitis: „Ruhigstellung des Darmes“, Nahrungskarenz, Infusionstherapie, Antibiotika, krampflösende sowie schmerzstillende Medikamente
Operativ: bei Komplikationen ==> meist Notfallmäßig, unter hohem Risiko
 ==> Konsens Internisten/Chirurgen:
1. frühzeitige Operation bes. bei jungen Patienten (< 50 Jahre)
2. sonst nach zweitem Schub der Divertikulitis sollte Operation erfolgen, sog. elektive Entfernung des divertikelerkrankten Darmabschnittes

Bei elektiven, ggf. minimal-invasiven Eingriffen: Fast-Track-Konzept: spezielle Formen der Schmerztherapie kombiniert mit intensiver Frührehabilitation, daher weniger Komplikationen, verbesserter Behandlungsverlauf


Darum sollten Sie zu uns kommen:

• modernste Operationstechniken, Ausbleiben von Komplikation/Rezidiv
• patientenorientierte Behandlung, u. a. kurze OP-Zeit; schnelle Erholungsphase; kleine, kaum sichtbare Narben; schnelle Schmerzfreiheit;
• schonende Narkose-Verfahren;
• hoher Klinikkomfort, modernste Einrichtung der Zimmer, PC-Anschluss,
etc.



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